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Dörpen baut Hafen bis 2014 aus

veröffentlicht am 28.02.2013 in Presse und Entwicklung
Im Güterverkehrszentrum (GVZ) Emsland in Dörpen steht die nächste, große Ausbaustufe an. Für rund acht Millionen Euro soll der Hafen erweitert werden. (Bericht Ems - Zeitung 28-02-2013 von Gerd Schade)

Einer Spiegelung der vorhandenen Umschlaganlagen auf die gegenüberliegende Seite kommt die Planung für die Erweiterung des Hafenbeckens gleich. Foto: Gerd Schade

Dörpen. Im Güterverkehrszentrum (GVZ) Emsland in Dörpen steht die nächste, große Ausbaustufe an. Für rund acht Millionen Euro soll der Hafen erweitert werden. „Unsere Kapazitäten sind erschöpft“, sagt GVZ-Geschäftsführer Peter Fischer.

Der Dörpener Hafen war erstmals 2011 mit 1,9 Millionen Tonnen Jahresumschlag nach Salzgitter der zweitumschlagstärkste Binnenhafen in Niedersachsen – „weit vor dem Eurohafen Meppen/Haren und allen anderen emsländischen Binnenhäfen“, wie der Dörpener Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU) betont. Die Erweiterung des Hafenbeckens, die im Kern gewissermaßen einer Spiegelung der vorhandenen Umschlaganlagen gleichkommt, soll in diesem Jahr in Angriff genommen werden. Baubeginn ist für Mai/Juni geplant.

„Die Investition ist in trockenen Tüchern“, erklärt Fischer. Die Finanzierung trägt die Dörpener Umschlaggesellschaft für den kombinierten Verkehr. Die Gesellschaft bildet sozusagen die Keimzelle des GVZ, das 1996 den Betrieb aufgenommen hat und neben dem Hauptstandort Dörpen über einen Teilstandort in Lingen verfügt.

Fertigstellung und Inbetriebnahme des erweiterten Hafens sind Fischer zufolge im ersten Quartal 2014 vorgesehen. Für die Umschlagarbeiten an der neuen Kaimauer fasst die DUK längerfristig den Bau eines zweiten fest installierten Portalkrans ins Auge. Bis es so weit ist, sollen mobile Kräne, die sogenannten Reachstacker, zum Einsatz kommen.

Im vergangenen Jahr begann die Umsetzung lang gehegter und millionenschwerer Ausbaupläne im Dörpener Industriegebiet. Seit Monaten weithin sichtbar ist ein Brückenneubau für eine Bahnüberführung am Mittelweg, über den ab diesem Sommer der Hauptverkehr zwischen Bundesstraße 70 und Industriegebiet anders als bisher ungehindert fließen soll.

Die Planungen für die Erweiterung des GVZ umfassen außer dem Ausbau des Hafens eine Ausdehnung des Containerbahnhofs in Form einer Verlängerung der Ladegleise. Das Gesamtinvestitionsvolumen für den Ausbau der Infrastruktur im Industriegebiet mithilfe von Fördergeldern von Bahn, Bund, Land und Kreis Emsland liegt bei etwa 30 Millionen Euro. Erweiterungspläne gab es schon seit Jahren. Sie waren zwischenzeitlich allerdings zurück in die Schublade gewandert, nachdem die Umschlagszahlen vorübergehend gesunken waren. Doch das ist Schnee von gestern, wie Wocken deutlich macht: „Für das GVZ Emsland und damit für den Wirtschaftsstandort Dörpen ist der Hafenausbau ein weiterer Meilenstein. Dörpen festigt damit seine Position als Bundesligastandort unter den Wirtschaftsstandorten.“

Um seine Worte zu untermauern, verweist der Samtgemeindebürgermeister auf das aktuelle Ranking der Deutschen GVZ-Gesellschaft. Dort liegt Dörpen bundesweit auf Platz sechs der insgesamt 36 GVZ-Standorte in Deutschland. Peter Fischer mag diese Vergleiche nicht. „Jeder Standort hat seine Bedeutung und andere Qualitäten“, sagt er.

Dass sich der GVZ-Standort und dabei insbesondere der Hafen dennoch nicht zu verstecken braucht, belegen auch die Ergebnisse einer vom Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegebenen Studie über das Potenzial der Binnenhäfen in Deutschland. Darin ist Dörpen anders als beispielsweise Koblenz, Mainz und Ludwigshafen/Mannheim fester Bestandteil eines von den Gutachtern vorgeschlagenen Kernnetzes. Die Gutachter empfehlen dem Bund, bei der Bewilligung von Fördermitteln für Investitionen in den Häfen entsprechende Prioritäten zu setzen. Das GVZ Emsland gehört zu den wenigen Güterverkehrszentren in Deutschland, die die drei Verkehrsträger Straße, Wasser, Schiene in Kombination nutzen.

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