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Dörpen baut Industriegebiet für 30 Millionen Euro aus

veröffentlicht am 26.05.2012 in Presse und Entwicklung
Ministerpräsident McAllister gibt offiziellen Startschuss für Erweiterung des Güterverkehrszentrums Emsland (Bericht Ems-Zeitung 26.05.2012 von Gerd Schade).

Auslöser für die neue Hauptzufahrtvon der B 70 ins Dörpener Industriegebiet ist die geplante Verlängerung der Ladegleise im Containerbahnhof des Güterverkehrszentrums.Grafik: Gemeinde Dörpen

Zur Schaufel griffen (von links) DUK-Geschäftsführer Peter Fischer, Kreisbaurat Dirk Kopmeyer, Gemeindedirektor Hermann Wocken, Manfred Wendt (geschäftsführender Gesellschafter des Bauunternehmens Bunte), David McAllister, Justizminister Bernd Busemann, Bürgermeister Manfred Gerdes, Peter Karl von der Deutschen Bahn und Klaus Haberland (Leiter der Landesstraßenbaubehörde in Lingen). Fotos: Gerd Schade

Dörpen. Der Sommerwind zerrt unaufhörlich an dem blütenweißen Cateringzelt, das etwas deplatziert wirkt. Vor ihm türmt sich ein Bagger auf, daneben ragen dürre Stahlstreben aus einem betonierten Fundament. Ein Zug rauscht vorbei. Die Menschen, die sich am Bahnübergang Mittelweg in Dörpen versammelt haben, warten – auf den Ministerpräsidenten. David McAllister (CDU) hat sich zum symbolischen ersten Spatenstich für den lang ersehnten Ausbau des Güterverkehrszentrums (GVZ) Emsland in Dörpen angekündigt.

Mit ein bisschen Verspätung arbeitet sich eine kleine Kolonne dunkler Limousinen von der B 70 über den (noch) schmalen Mittelweg bis zur Baustelle vor. Einer entsteigt ein sichtlich gut gelaunter Ministerpräsident. „Guten Tag. Was machen wir hier?“, fragt er scheinbar ein wenig desorientiert. Rasch fällt sein Blick auf eine Gruppe langstieliger roter Schaufeln, die im Halbkreis in einem Häufchen Kiessand stecken. „Ah, ein Spatenstich. Das kann der Ministerpräsident am besten“, witzelt McAllister.

Doch bevor der Chef der Landesregierung zur Schaufel greift, ergreift Bürgermeister Manfred Gerdes (CDU) das Wort. „Wir wollen heute den ersten Spatenstich für den Ausbau des Mittelweges setzen“, sagt Gerdes. Natürlich wissen alle, dass die Arbeiten schon seit einigen Wochen laufen. Und doch fällt mit dem symbolischen ersten Spatenstich der offizielle Startschuss für den Ausbau des GVZ. Die Pläne sehen sowohl eine Erweiterung des Hafens als auch des Containerbahnhofs vor (siehe Grafik). Das Gesamtinvestitionsvolumen umfasst rund 30 Millionen Euro. „Wenn alles so läuft wie geplant, soll Ende dieses Jahres mit dem Hafenausbau und 2014 mit der Erweiterung des Containerbahnhofs begonnen werden“, erklärt Gerdes. Bis 2014 soll im Übrigen auch der Bahnhof an die Neudörpener Straße verlegt werden.

Zunächst steht aber voraussichtlich bis Jahresende der Ausbau des Mittelweges inklusive einer Brücke über die Bahn an. Allein dafür sind laut Gerdes sieben Millionen Euro veranschlagt – Summen, die die Gemeinde nie alleine stemmen könnte, wie der Bürgermeister betont. Deshalb sei Dörpen für die finanzielle Unterstützung durch den Bund, das Land Niedersachsen, die Deutsche Bahn und den Landkreis Emsland auch sehr dankbar.

Das GVZ, das auf die drei Verkehrsträger Straße, Wasser und Schiene setzt, ist nach Rekordumschlagmengen in den vergangenen Jahren an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. 2010 und 2011 wurden in Dörpen jeweils mehr als fünf Millionen Tonnen umgeschlagen. Allein der Hafen hatte vor zwei Jahren mit rund 1,9 Millionen Tonnen die zweithöchsten Umschlagzahlen aller niedersächsischen Binnenhäfen erreicht.

Längere Ladegleise

Damit die Dörpener Umschlaggesellschaft für den kombinierten Verkehr (DUK) die Ladegleise am Bahnumschlagterminal von derzeit 350 auf 700 Meter verlängern kann, soll der Bahnübergang an der Bahnhofstraße, bislang Hauptzufahrt zum GVZ und ins Industriegebiet von der B 70, dauerhaft geschlossen werden. Deshalb wird jetzt der etwa 500 Meter weiter südlich gelegene und bisher vor allem landwirtschaftlich genutzte Mittelweg als neue Hauptzufahrtstraße ausgebaut – inklusive Brücke über die Gleise und Anbindung mit Ampel und Abbiegespuren an die B 70.

Die Gemeinde hat zudem eine 30 Hektar große Waldfläche zwischen GVZ und Mittelweg gekauft. Dort sind zusätzliche Gewerbeflächen geplant, die zum Teil insbesondere bereits dort ansässigen Firmen Erweiterungsmöglichkeiten bieten sollen. Gerdes hofft aber auch, „dass es uns gelingt, möglichst bald neue Ansiedlungen nach Dörpen zu locken“.

McAllister lobt das Millionenprojekt. „Das ist ein wichtiges Vorhaben, und das Geld dafür ist gut angelegt.“ Dörpen sei eine erfolgreiche, aufstrebende, dynamische Gemeinde mit glänzenden Perspektiven. „Hier wird offensichtlich kluge Kommunalpolitik gemacht“, sagt der Ministerpräsident. Dann greift er zur Schaufel.

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