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Täglich bis zu 200 Container an der Angel

veröffentlicht am 02.05.2011 in Presse und Entwicklung
Dörpener Umschlaggesellschaft für den kombinierten Verkehr hat neuen Mobilkran im Einsatz (Bericht Ems-Zeitung vom 02.05.2011).

Mobilkran-Einsatz am Bahnterminal: Mit dem neuen Reach Stacker verlädt Kranführer Markus Jansen einen Tankcontainer mit Leim für einen Endkunden in Italien. Foto: Gerd Schade

Dörpen. Es wirkt spielerisch leicht. Und doch ist es Millimeterarbeit, wenn Markus Jansen den mobilen Kran vor einen Container bugsiert. Wenige Augenblicke und Handgriffe später hat der Kranführer aus Neubörger den Stahlbehälter an der Angel. Bis zu 200 Container bewegt der Reach Stacker, wie der Kran im Fachjargon heißt, pro Tag auf dem Gelände der Dörpener Umschlaggesellschaft für den kombinierten Verkehr (DUK).

Von Gerd Schade - Rund 400 000 Euro hat die DUK für den neuen Mobilkran investiert. „Er ist leistungsfähiger als sein Vorgänger“, betont DUK-Prokurist Aloys Terhorst. Der Kran pendelt im Bahnterminal im Dörpener Industriegebiet zwischen den beiden Ladegleisen und einer angrenzenden Halle für die Container-Reparatur. Er kann maximal 45 Tonnen heben. Das Leergewicht eines Standard-20-Fuß-Containers liegt nach den Worten Terhorsts bei ungefähr 2,5 Tonnen. Am Bahnterminal der DUK gehen täglich vier Züge ein und aus. Wichtigste Schienenverbindungen sind die Strecken Dörpen-Lud wigshafen und Dörpen- Nürnberg-München. Sie werden täglich bedient. Über diese Verbindungen sind Weiterleitungen auf internationalen Linien möglich, unter anderem nach Österreich, Italien und Spanien. Der Tank-Container mit Leim, den Kranführer Jansen gerade auf einen Waggon verlädt, ist für einen Endkunden in Italien bestimmt.

Zum kombinierten Ladungsverkehr der DUK gehören aber auch die Verkehrsträger Straße und Wasser. In Dörpen werden jährlich knapp 700 000 Tonnen umgeschlagen. Klassisches Geschäftsfeld der im Jahr 1989 gegründeten DUK ist der Umschlag von Ladung im kombinierten Verkehr Schie ne-Straße. Aber auch per Binnenschiff können die Häfen in Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen, Bremen und Bremerhaven bis zu fünfmal pro Woche angesteuert werden. Während im Bahnterminal monatlich zwischen 4000 und 5000 TEU (internationales Einheitsmaß für Lade- beziehungsweise Transportkapazitäten , siehe Infokasten ) umgeschlagen werden, wurde im Hafenterminal im März erstmals die monatliche Umschlagsgrenze von 3000 TEU überschritten.

Die DUK ist die Keimzelle des Güterverkehrszentrums (GVZ) Emsland, das 1996 den Betrieb aufgenommen hat. Seitdem haben sich mehr als 20 verkehrswirtschaftliche Betriebe, logistische Dienstleister und logistikintensive Industrie- und Handelsunternehmen im Umfeld des Verkehrsknotenpunktes angesiedelt. Dazu gehören sowohl marktführende Speditionen als auch regional tätige Dienstleister aus dem kleinen und mittleren Unternehmensbereich. Zum Service-Sektor zählen unter anderem eine Tankstelle, eine Lkw-Waschanlage, ein Reifendienst und die Container-Reparaturwerkstatt der DUK. „Dort beschäftigen wir sieben Konstruktionsmechaniker“, sagt Aloys Terhorst. „Zum kommenden Sommer suchen wir für diesen Bereich noch einen Auszubildenden.“ Insgesamt sind im GVZ mehr als 500 Leute beschäftigt. Hauptnutzer und Auftraggeber des Güterverkehrszentrums ist die Speditionsgesellschaft UPM nortrans. Sie regelt die Ein- und Ausgangslogistik der Fabrik UPM Nordland Papier in Dörpen.

Das GVZ Emsland gehört zu den wenigen der mehr als 30 Güterverkehrszentren in Deutschland, das die drei Verkehrsträger Straße, Wasser, Schiene in Kombination nutzt. Es hat sich seit der Inbetriebnahme vor 15 Jahren stetig erweitert - nicht nur am Standort Dörpen, in dem ab dem kommenden Jahr eine weitere Ausdehnung ansteht. Im 2007 eröffneten Eurohafen Emsland (Meppen/Haren) organisiert das GVZ über die DUK den Containerumschlag. Auch am Standort Lingen sollen die Aktivitäten weiter gesteigert werden.

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Kontakt

GVZ Emsland
Industriestr. 4 
D-26892 Dörpen

Peter Fischer
Telefon: +49 (0)4963 / 9117 101

Aloys Terhorst
Telefon: +49 (0)4963 / 9117 110

E-Mail: info@remove-this.gvz-e.de